+++ Piesza Pielgrzymka ¯o³nierzy Wojska Polskiego +++ - Grupa Warszawska -
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      Eintritt

       Die Fußwallfahrt nimmt seit jeher einen bedeutenden Platz im Leben der Christen ein. Im Laufe der Geschichte hat der Christ sich auf den Weg gemacht, um seinen Glauben an den Orten zu leben, die wichtige Zeitpunkte in der Geschichte der Kirche darstellen.

Wir sollen Jesus Christus nachahmen. Er war auch ein Pilger- während Seiner Pilgerfahrt auf dieser Erde suchte Er den Menschen und bot ihm den göttlich einfachen Weg zum Frieden an, der von Gott kommt, denn Er schenkt den Frieden.

Ziel jeder Fußwallfahrt sind bestimmte religiöse Akte, fromme Taten und Buße. Auf der Pilgerfahrt soll der Mensch sein Alltagsleben verlassen, sich auf den Weg machen und seinen Glauben im Gebet feiern, damit Gott ihn von seiner alten Sunde und vom Bösen befreien kann um sich erneut mit ihm als Pilger auf den Weg zum Reich Gottes zu machen.

 (bulla Incarnationis Mysterium)

Die Soldatenfußwahlfahrt

Von Warschau nach Tschenstochau pilgerten polnische Soldaten- aus Warschau, Bromberg, Breslau und Wi¶lica, zusammen mit deutschen und slowakischen Kameraden. Nach 10 Tage, am 13. August, treffen sich alle Soldaten auf Przepro¶na Górka, in der Nähe von Tschenstochau und am 14. August, nach der Messe mit Militärbischof General Tadeusz
P³oski, gehen alle Soldaten zusammen nach Jasna Góra.
 
  
  
          ks. pp³k Dariusz Kowalski                           
 

Militärpfarrer Oberst Dariusz Kowalski

Dank Ihm können wir gemeinsam jedes Jahr zur „Schwarzen Madonna“ pilgern.    
                                                                 Vielen Dank

 

 

Czarna Madonna

Jasna Góra (Clarus Mons= der Helle Berg) ist das Paulinerkloster, das zu den größten und wichtigsten Zentren christlicher Marienverehrung weltweit gehört. Der wertvollste Schatz von Jasna Góra ist das Muttergottesbild. Es zeigt Maria, die Mutter Gottes mit dem Jesuskind, dem Sohn Gottes und Ihrem Sohn. Dieses Bild wurde von Anfang an als wundertätig bekannt.

Immer spielte Jasna Góra eine wichtige Rolle- sowohl in der polnischen als auch in der gesamten katholischen Kirche. Die Pilgertraditionen von Jasna Góra reichen bis zu seinen Anfängen zurück.

 

 ks. Kowalski 
hubertjw     

 

     Die Geschichte von Jasna Góra

Das Kloster entstand im Jahre 1382, wenn nach Polen aus Ungarn Pauliner durch die Vermittlung des Fürsten Ladislaus von Oppeln kamen. Der Herb PaulinówFürst übergab ihnen eine kleine Kirche.

Das Kloster wurde „Jasna Góra“ von den Paulinen, in Anlehnung an ihn Mutterkloster St. Laurentius auf dem Hellen Berg in Buda benannt.
2 Jahre später wurde Gnadenbild der Mutter Gottes, das der Stifter aus Russland mitgebracht hat, verehrt.
Nach der Überlieferung soll das Gnadenbild vom hl. Lukas, dem Evangelisten, auf dem Tisch aus dem Haus in Nazareth gemalt worden sein.
Der wachsende Ruhm des Gnadenbildes bewirkte, dass in kürzester Zeit das Kloster Jasna Góra Ziel vielen Wallfahrer wurde. Aber der Ruhm des Wallfahrtsortes und seine Schätze lockten Diebe. Am 14. April 1430 überfiel eine Gruppe von Räubern das Kloster. Sie beraubten es aller Kostbarkeiten und schändeten das Antlitz der Madonna mit Schwerthiebe.
Die Schändung und die Restaurierung des Gnadenbildes steigerte die Berühmtheit der Wallfahrtsstätte. Die Pilgerfahrten mehrten sich so sehr, dass die ursprüngliche gotische Kirche sich als unzureichend erwies. Daher wurde bereits in den 60er Jahren des 15. Jahrhunderts mit dem Bau einer großen dreischiffigen gotischen Kirche neben der Gandenkapelle begonnen. Erneut wurde das Kloster 1644 und der Bau von Wehrmauern dauerte von 28 Jahre lang von 1620.

Um 1655 entstand in Schweden ein Angriffsplan gegen Polen. Am 21. Juli dieses Jahres marschierte das schwedische Heer in Polen ein. Das ganze Land fiel schnell unter schwedische Herrschaft. Am 8. November 1655 erreichte das Heer des Generals Müller die Jasna Góra und verlangte die sofortige Kapitulation. Aber der Prior, P. Augustin Kordecki wollte den heiligen Ort verteidigen. Die Belagerung dauerte von 18. November bis 27. Dezember.
Der Prior verfügte lediglich über 170 Soldaten, 20 Offiziere und 70 Mönche. Darum war die Jasna Góra von General Müller verächtlich „Hühnerstall“ genannt worden. Angesichts der 3000 Soldaten einer regulären Armee war die Verteidigung ein sehr mutiges Unternehmen. Jedoch endete der Kampf mit dem Sieg „Ritter Mariens“.
Dieser Sieg hatte vor allem eine ungeheure religiöse und moralische Bedeutung.
Nach diesem Ereignis erhob sich das ganze Land zum Kampf gegen schwedischen Eindringlinge und der Sieg neigte sich bald auf die polnische Seite.

    
Am 1. April 1656 legte der polnische König Johannes Kasimir im Dom von Lemberg ein feierliches król Jan KazimierzGelöbnis ab und stellte alle Länder seines Königreiches unter den Schutz der Mutter Gottes. Er nannte sie die Schutzpatronin und Königin von Polen. 1716 unterschrieb Papst Klemens XI den Krönungsakt und am 8. September 1717 wurde die Krönung des Gnadenbildes im Beisein von etwa 200.000 Gläubigen vollzogen.   
       In der Mitte der 18. Jahrhunderts befand sich Polen in der Gefahr des Zusammenbruchs. Dies nutzten die Nachbarstaaten aus - Russland und Preußen.

29. Februar 1768 schloss sich in der Ortschaft Bar in Podolen ein Militärbündnis des polnischen Adels zusammen, die sog. Konföderation von Bar. Von 10. September 1770 bis 9. Januar 1771 besetzten die Teilnehmer von Konföderation mit dem Anführer Kasimir Pu³awski die Festung Jasna Góra und wehrten erfolgreich die Angriffe der Russen ab.

Als im September 1772 das Bündnis von Bar zerschlagen wurde, befahl König Stanislaus Poniatowski, der die ganze Zeit eine prorussische Politik führte, die Festung den Russen zu überlassen.
Zum ersten Mal in der Geschichte betraten nun feindliche Truppen die unbesiegter Mauern von Jasna Góra.
Viele Paulinermönche wurden nach Sibirien deportiert und die Spitzel des Zaren bedrängten die Mönche.
So konnten in der Nacht vom 22. auf 23. September 1909 die zwei goldenen, päpstlichen Kronen und das Perlengewand des Gnadenbildes gestohlen werden.

Die neuerliche Krönung fand am 22. Mai 1910 statt. Neue Kronen für das Gnadenbild von Jasna Góra schenkte Papst Pius X

Der Erste Weltkrieg verschonte die Jasna Góra und am 27. Juli versammelte sich der polnische Episkopat in Jasna Góra und erklärte Maria erneut zur Königin Polens.    

Aber mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges begannen wieder schwere Zeiten für das ganze Land.
Einen Teil der Klosteranlage besetzte das deutsche Militär, das bis zum 16. Januar 1945 hier stationiert war. Große Wallfahrten nach Jasna Góra wurden verboten, trotzdem pilgerten viele weiter hierher. Paulinermönche halfen Partisanen, Kriegsgefangenen und Juden, sie unterrichteten geheim die Jugend. Nach dem Krieg zeigte sich Jasna Góra noch deutlicher als die geistige Hauptstadt Polens.

Am 26. August 1956 kam eine Million Gläubige nach Tschenstochau, die vor dem Thron der Königin um die Befreiung des Primas Stefan Wyszyñski beteten.Am 3. Mai 1966 feierte Polen das 1000 jährige Jubiläum seiner Christianisierung. An diesem Tag weihte der gesamte polnische Episkopat Polen dem besonderen Schutz der Muttergottes, der Mutter der Kirche, für die Kirche Christi, die frei sein soll“.
                                                                                                                           

 
 
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